Gestörtes Gleichgewicht führt zum Knochenschwund

Im Krankheitsfall, z. B. bei der Osteoporose, ist dieses Gleichgewicht gestört. Durch die Osteoklasten wird mehr Knochensubstanz abgebaut als durch die Osteoblasten wieder aufgebaut werden kann. Es kommt zu einer Verminderung der Knochendichte und einem Verlust an Knochenstruktur mit der Folge eines erhöhten Knochenbruchrisikos.

Volkskrankheit Osteoporose

Die Osteoporose ist keine seltene Erkrankung. Allein unter den Frauen über 50 ist jede Dritte davon betroffen. Zwar werden die geschilderten Folgen in der Regel erst in höherem Alter offenkundig. Allerdings verliert der Knochen schon ab dem 35. Lebensjahr an Substanz. Da sich dieser Prozess mit dem Eintreten der Wechseljahre erheblich beschleunigt, sollten Frauen spätestens dann vorbeugen.

Risikofaktoren für Osteoporose

  • früher Eintritt der Wechseljahre (vor dem 45. Lebensjahr)
  • Osteoporose in der Familie
  • Brüche ohne entsprechende Ursache (z.B. Unfall oder mehrfache Stürze)
  • Entfernung der Eierstöcke
  • längerfristige Anwendung von höher dosierten kortisonhaltigen Medikamenten, Mittel gegen Epilepsie
  • geringe Kalziumzufuhr über einen langen Zeitraum  (Mangelernährung, verringerte Kalziumaufnahme), z. B. aufgrund von Magen-Darm-Erkrankungen
  • Untergewicht
  • Bewegungsmangel
  • Rauchen
  • übermäßiger Alkoholkonsum
  • höheres Alter
     

Ihr Arzt kann durch gezielte Fragen zu Ihrem Gesundheitszustand und Gesundheitsverhalten sowie mit gezielten Untersuchungen Ihr Osteoporoserisiko einschätzen.

 

 

          

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