Weichteilrheumatismus

Unter „Weichteilrheuma" werden verschiedene entzündliche und nicht-entzündliche rheumatische Erkrankungen zusammengefasst die die „weichen“ Gewebe des Bewegungsapparats wie Gelenkkapseln, Bänder, Sehnen und Muskulatur oder das Unterhautfettgewebe betreffen. Diese Erkrankungen können sehr schmerzhaft sein und die Mobilität sowie das tägliche Leben stark beeinträchtigen.

Fibromyalgie

Die häufig auftretende Fibromyalgie äußert sich in starken Muskelschmerzen und bringt eine Vielzahl weiterer Beschwerden mit sich. Trotz der großen Zahl der Betroffenen ist dieses Krankheitsbild noch nicht allzu bekannt und vielen Betroffenen wird unterstellt, dass sie simulieren oder dass ihren Beschwerden eine psychische Störung zugrunde liegt. Die Fibromyalgie ist jedoch keine „eingebildete Krankheit“, sie zählt zu den chronisch verlaufenden Erkrankungen im rheumatischen Formenkreis, für die es bislang noch keine Heilung, wohl aber Linderung gibt.

Die genauen Ursachen der Fibromyalgie sind noch nicht bekannt, es wird eine Fehlreaktion der Schmerzwahrnehmung und -verarbeitung angenommen.

Weitere weichteilrheumatische Beschwerden

Lokale Weichteilbeschwerden, die überaus häufig sind, betreffen nur einzelne Partien des Körpers. Sie entstehen oft aus Überlastung oder Fehlbelastung heraus und äußern sich beispielsweise als:

  • schmerzhafter Muskelhartspann
  • Muskelverspannung bei Schultergelenkproblemen
  • Sehnenscheiden- oder Schleimbeutelentzündung
     

Diese Erkrankungen besonders schmerzhaft und schränken die Betroffenen in Bezug auf Lebensqualität, Mobilität und Berufsleben oft stark ein.

Behandlung

Entzündungshemmende Medikamente lindern die Schmerzen. Bei sehr stark verspannter und verhärteter Muskulatur helfen außerdem Medikamente, die die Muskeln entspannen (Muskelrelaxanzien) und dadurch die schmerzfreie Bewegung wieder ermöglichen. Die meisten dieser Medikamente machen leider müde und beeinträchtigen die Konzentrationsfähigkeit (sedierende Wirkung).

Im Anschluss an die Akutbehandlung  werden die weichteilrheumatischen Beschwerden in erster Linie physiotherapeutisch behandelt. Krankengymnastik kräftigt den Bewegungs- und Stützapparat (Muskeln, Sehnen, Bänder).

Bei lokalen Weichteilbeschwerden können entzündungshemmende Wirkstoffe wie Ibuprofen auch auf die Haut über dem betroffenen Gebiet aufgetragen werden und so an die schmerzende Stelle gelangen. Bei dieser besonders schonenden Behandlungsform gelangt weniger Wirkstoff in den Organismus.

Mehr zur Behandlung mit Dolobene® Ibu

Entzündungen der Sehnen und Schleimbeutel werden häufig mit Elektrotherapie behandelt. Zur Intensivierung der Therapie werden entzündungshemmende Gele – wie z. B. Dolobene® Ibu –  verwendet.

 

 

          

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